Aug 012013
 

Was WordPress (WP) is, muss ich wohl niemandem erklären. Schliesslich gibt es ja Google.

Nachdem ich mich schon an einige CMS rangetastet habe, hab ich nun auch ein passendes Projekt um mal dieses viel gelobte "Blog" System zu nutzen. Wie es so schön heisst, der beste Bedarf ist der, den man sich selber schafft.Ich will auch gar nicht lange palawern. Es geht direkt los.

Start des Unterfangens ist natürlich die offizielle deutsche WordPress Seite. Das etwas über 6 MB grosse Downloadpäckchen ist schnell gefunden und auf die hauseigene Platte verfrachtet. Im Anschluss wird dann gleich mal auf "Wordpressinstallation in 5 Minuten" geklickt. Klingt gut, aber ich weiss es besser – nicht jeder hat eine 50MBit Leitung. Ich hab sie zum Glück inzwischen 😀
Die Datenbank auf dem Webspace ist schnell angelegt, die entpackten Dateien schnell hochgeladen. Die Anleitung auf der WordPress Internetseite gibt vor, manuell die Datenbankverbindung in die wp-config.php zu einzutragen.
Mein erster Gedanke ist : "Das ist ja wie im Mittelalter."  Zwar nicht zeitgemäss aber auch kein riesen Aufwand. Zum editieren von Dateien empfehle ich auf jeden Fall Notepad++.

"Mit dem Browser zur install.php navigieren" – auch nicht schlecht, da diese nicht im root Verzeichnis liegt kann ich erstmal schaun wo die ist, zum Glück gibts bei WP nicht ganz so viele Ordner.
Ein paar Sachen angeben, Admin Konto erstellen. Kurz darauf ist die Installation durch.

Erste Amtshandlung, wie immer, ein Blick ins Admin Panel…bzw. "Dashboard" wie es bei WP genannt wird. Schön aufgeräumt und zweckmässig. Gefällt mir gut.

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Also direkt einen weiteren Account erstellen, für mich persönlich. Ich mach das immer so, dass ich einen separaten Admin Account habe, da ich dann mit meinem pers. Account auch mal bei Problemen mit der Seite eine andere Nutzergruppe joinen kann.

Die Installation von Themes und Plugins gestaltet sich, wie erwartet modern. Man muss nichts mehr runterladen um es dann mit einem FTP-Client wieder auf den Webspace zu schieben. WP zieht diese Inhalte direkt von den entsprechenden Servern. Nice! Ich habe mich für das "Suffusion" Theme entschieden, das schien mir sehr ausgereift zu sein und hat drölfzig Einstellmöglichkeiten, die ich mir alle noch ansehen muss.

Nun möchte ich aber auch mal einen Beitrag schreiben, schliesslich ist dies WordPress´ Kernkompetenz, nicht wahr? Aber dabei gerate ich dann schon ins stocken. Kein WYSIWYG Editor zu sehen und weiße Schrift auf weißem Hintergrund? Der WYSIWYG Editor (TinyMCE) funktioniert nicht. War ich das? Also nochmal das originale Theme aktiviert. Bringt aber auch nicht viel.
Etwa eine halbe Stunde  nach der Installation diverser Editoren, Durchforstung einiger Foren und Überprüfung der php.ini bin ich ratlos. Klappt alles nicht. Doch dann finde ich in einem Forum den entscheidenden Hinweis und installiere "Use Google Libraries". Endlich, es geht!

Nachdem ich ein bisschen mit den CSS Einstellungen rumgespielt habe und mir einige der Einstellmöglichkeiten angesehen habe bin ich auf die glorreiche Idee gekommen, dass ich gerne den Autoren Avatar in den Meta Daten eines Beitrages sehen möchte, warum auch immer… Jedenfalls hat mich dieser Gedankenblitz für ein paar Stunden auf Trab gehalten. Zuerst einmal musste ich raffen, dass WP gar keine lokalen Avatare hat, sondern auf Gravatar basiert. Naja mir solls egal sein. Zwar kann man per Plugin Gravatar umgehen, aber fürs Erste lass ich es mal so. Wie gesagt, Avatar neben dem Beitrag… schlechet Idee 😉 Dennoch hab ich es am Ende geschafft. Wer es wissen will: Unter Design->Editor die pullout.php suchen. Dort muss nun an der richtigen Stelle echo get_avatar( get_the_author_email(), '60' ); (wobei 60 die Grösse des Avatars in Pixeln ist, kann also beliebig angepasst werden)…und schon gehts. Falls die Frage aufkommen sollte (und ich würde sie auch stellen), wo denn diese richtige Stelle ist, so darf dies als letztes Geheimnis jeder selber herausfinden.

Bis hierher macht WP mir schon Spass. Die Einarbeitung ist intuitiv und für mich spannend. Als Blogging-CMS nicht zu überladen und alles dreht sich um die Inhalte. Ist zwar bei anderen CMS auch so, aber hier rückt das mMn noch etwas mehr in den Vordergrund. Deshalb würde ich es auch nicht als Clan-CMS empfehlen. Als Blog-CMS perfekt.

Soweit mein eister Blick auf WordPress. Ich werde mich in den kommenden Tagen weiterhin mit dem Thema befassen und so ist ein weiterer Beitrag zu diesem Thema nicht ausgeschlossen.

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