Jan 162015
 
dav_eso300

Aldaaa…un-fucking-fassbar, dass ich hier seit nem halben Jahr nix geschrieben habe. Krass!

Ich habe mir überlegt über meine Freizeit-Tätigkeit in den letzten Monaten ein bisschen was aufzuschreiben, es überspitzt auszuschmücken und übertrieben darzustellen aber dennoch den Informationsgehalt nicht allzu arg hinter dem Unterhaltungsanspruch abfallen zu lassen. Es geht um Gedanken eines Gildenmeisters. Um Überlegungen die man treffen kann und Erlebnisse die sich aus dem Entschluss eine Spielergemeinschaft zu gründen und zu führen entstehen könnten.

Also gut. Stell Dir vor, Du spielst gerne Videospiele. Jedes Wochenende und manchmal auch Abends in der Woche sitzt Du mit ein paar Freunden am Fernseher und spielst dort „Super Mario Bros.“ vielleicht sogar „World Cup“ oder „RC Pro AM“ zu viert. Du werdet etwas älter, und ihr beginnt damit „Fifa“, „NHL“, „NBA“, „DeathCarz“, „WipeOut“, „ExtremeG“ oder „Turok“. Kaum schaust Du Dich um sind plötzlich Deine Zockerfreunde nach München, New York, Honkong oder Königs Wusterhausen umgezogen. Niemand hat so recht Zeit und Bock jedes Wochenende  ins Auto/Bahn/Flugzeug zu steigen und für ne Runde Gaming ein bisschen zu verreisen. Machst Du es dann doch mal, steht dann vielleicht am Abend um 1:00 Uhr die „bessere Hälfte“ (vielleicht sogar mit dem „Nachwuchs“ auf dem Arm) in der Tür und platzt wutentbrannt in das Finale, welches somit ein jähes Ende findet. Am nächsten Morgen liegt beim Frühstück vielleicht eine gewisse Anspannung in der Luft und Du weißt insgeheim. Das war`s!

Nachdem Du einige Monate lang in eine Singleplayerdepression verfallen bist beginnst Du mit Gartenarbeit, Modellbau, Stricken, Fußball, Freiwilliger Feuerwehr und Teleshopping. Doch Du spürst immer noch, das tief im inneren Dein kleines Gamer-Herz trauert. Bis das Maß schließlich voll ist, Du vielleicht nach einem Avon-Abend oder einer Tupper-Party plötzlich aufspringst und Dir „The Elder Scrolls Online“  installierst.

Als Du gerade in die unendlichen Onlinewelten abtauchen willst, wird Dir quasi noch während der Charaktererstellung klar „Verdammt! Ich will nicht einsam spielen – ich brauch ne Gilde.“ 

Natürlich gibt es auch noch andere Beweggründe eine Gilde (oder Clan) zu gründen:  Herrschsucht, Geltungsbedürfnis, Besserwisserei und Selbstüberschätzung sind Beispiele für Beweggründe die zu dem selben Ergebnis führen könnten. Aber das trifft für unser Beispiel nicht zu. Natürlich gibt es auch in MMOs und Onlinespielen Leute, die alles SOLO machen wollen. Ich geh darauf mal gar nicht ein, vielleicht mach ich darüber mal nen extra Artikel.

Wichtig ist an diesem Punkt der Erkenntnis, dass man sich nun selber klar macht, dass es nicht damit getan ist irgendwie Leute wild einzuladen und dann hat es sich. Weiterhin muss man sich darüber im Klaren sein, dass man ein gewisses Maß an Kommunikativität zu seinen Charaktereigenschaften zählen sollte.

Dann loggst Du mit deinem frisch erstellten Charakter ein und musst zu Deinem entsetzen nach dem Tutorial feststellen, dass Du 10 (in Worten ZEHN) Leute benötigst um eine Gilde zu eröffnen. Nachdem Du bei all Deinen Kumpels in New York, Hong Kong und Königs Wusterhausen angerufen hast und das Letzte was Du am Telefon verstehen konntest „Hass Du ne Macke…*tutututut*“ war wird Dir klar, dass Du bei Null anfangen musst. Du erwischst Dich dabei, wie Du mit dem Zeigefinger an deiner Nasenspitze rubbelst, während Du Dir Gedanken machst, wie denn die Leute die Du in deiner Gilde haben möchtest sein sollen (Zielgruppe). Als es Dir klar wird, erschrickst Du ein wenig. Denn als Du im Moment Deines Geistesblitzes mit den Fingern schnippst, fliegen Dir gelbe Sterne um die Ohren. 01_01_0024_f

Ausrichtung

Also zuerst einmal feststellen, mit was für Leuten man überhaupt spielen will. Nützlich ist dafür die Erkenntnis wie man selber überhaut „einzuordnen“ ist wenn man mit „Gleichgesinnten“ spielen will. Will man das nicht, muss man sich fragen, ob man die Erwartungen der Leute, die wissentlich „andere“ Spielziele und -gewohnheiten haben, denn auch zu erfüllen vermag.

Beispiel: Ich würde mich als ambitionierten Spieler kategorisieren. Ich bin zu schlecht und zu bescheiden um ein „Pro“ zu sein und ich bin zu eitel und stolz um mich als „Casual“ zu beschreiben. Kann man dazu noch festlegen, wie die „Kernzeiten“ des Clan-/Gildenlebens zu definieren sind, hat man seine Zielgruppe recht klar umrissen. Da ich inzwischen noch andere Verpflichtungen im Leben habe, gibt es für meine Spielsucht feste Bahnen, in der diese verlaufen darf. Diese kann man recht einfach mit „täglich, wenn das Kind im Bette is´“ zusammenfassen. Warum? Naja, es soll nicht denken dass sein Vater ein Onlinspiele-Nerd ist und im Endeffekt viel öfter spielt, obwohl es (das Kind) schon 10 ist und nur 4 Stunden pro Woche zocken darf. Ist doch einleuchtend. Ich habe mein Spielverhalten auf normalerweise 5 Abende ab 20 Uhr festgelegt (Ausnahmen bestätigen ja die Regel) und falle somit unter die so genannten Feierabendspieler.

Wir bezeichnen uns gerne so, weil alte Säcke nicht so toll klingt. Und ambitionierter Feierabendspieler klingt besser als „alter Sack, der ingame keinen Progress auf die Reihe bekommt, weil er müde, langsam und ungelenkig ist“.  Eine Raid- oder Progressgilde könnte ich nicht leiten, weil die Spieler erwarten würden, dass ich alle Guides für Alles kenne und pro Woche selber oder deligiert dafür sorge, dass mindestens 2-3 Raids laufen die auf Fortschritt ausgerichtet sind. Wahrscheinlich auch, andere Spieler welche in der Gilde sind und es vielleicht nur 1x die Woche schaffen deshalb rauszuschmeißen weil sie eben keine No-Lifer sind. Das Ziel ist klar immer eine der ersten Gilden zu sein, welche den härtesten Content als erste auf der Welt durch spielen und dafür und für ihre Guides Ruhm und Ehre ernten.Würde ich eine PvP Gilde aufmachen, würde man davon ausgehen, dass ich selber voll drauf stehe (und die Skills besitze), anderen Spielern auf dem Schlachtfeld die Ärsche bis über beide Ohren aufzureißen, während ich die Taktik mit den Positionen für jeden einzelnen Spieler für die nächste Belagerung im Teamspeak durchgebe . Ziel wäre nicht weniger als die Weltherrschaft und dass beim puren Anblick des Gildenbanners dem Gegner der Batz in die Hose rutscht.  Ich kann wohl dauerhaft keiner Progress oder PvP orientierten Spielerschaft lange vorenthalten, dass die Spielstile nichts für mich sind…somit macht die Gründung einer Gilde mit einem dieser Ausrichtungen für mich null Sinn.

Altersvorgabe

Mit dem Alter ist es ähnlich.  Nehme ich offiziell ab 16 oder 18 Jahren auf, so hab ich vielleicht Pech (oder Glück?) und habe nach einigen Tagen viele nette Gildenmitglieder, die bis 21:30 oder 22:00 Uhr wach bleiben dürfen bevor Mutti reinkommt und „Gute Nacht mein Schatz! Schlaf jetzt, morgen ist Schule!“ ins Headset haucht bevor man sich kurz darauf einsam und verlassen auf einem nun leeren Voiceserver debil grinsend wieder findet. Besser ist es sich am eigenen Alter zu orientieren und zu hoffen, dass  man reif genug ist sich mit Gleichaltrigen zu messen und auseinander zu setzen 😉

 Nach einem langen Arbeitstag schleppst Du Dich mit letzten Kräften über den Angestelltenparkplatz zu deinem Auto. Eine alte Dame hilft Dir noch beim einsteigen und winkt als Du rückwärts ausparkst. Zuhause angekommen, wartest Du noch 10 Minuten im Auto. Als in dieser Zeit keinerlei Passanten vorbeikommen, die Dir aus dem Wagen helfen könnten öffnest Du die Fahrertür und lässt Dich einfach auf die Bordsteinkante knallen. In Erwartung des Schmerzes stellst Du aber fest, dass Du zum Glück  mit dem Ellenbogen weich in einem Hundehaufen gelandet bist, und so zumindest keine körperlichen Schäden zu erwarten sind. Nachdem Du für die Treppen in die 3te Etage die Zeit von 17:30 bis 19:00 Uhr benötigt hast schließt Du die Wohnung auf. 

Auf die Frage „Musstest Du länger machen Schatz.“ Antwortest Du artig „Hmpf!“. Du lässt Deine Tasche zu Boden gleiten und mobilisierst die letzten Kräfte. Duschen, Hundescheißepullover in die Waschmaschine, Futter einfahren, eine Rauchen, PC anschalten, Headset auf. Gerade noch hast Du geglaubt, dass Du für heute über den Berg bist weil der Ladescreen sich auflöst. Pustekuchen! In freudiger Erwartung klickst Du auf die 5 neuen ingame Mails. Aber keine Geschenke, keine Glückwünsche, nicht einmal Rechnungen oder Mahnungen. Lóthar Windprügel war mit R0thgar Leichtfuß unterwegs, als ihm dieser seinen Lolly geklaut hat. Sylwannas Flüsterfee will wissen wie der Gildenchat angeht und Karl von Dall fragt ob Du ihm nicht 10.000 Gold leihen kannst weil er ja ein Pferd braucht. Du beginnst gerade mit dem Lesen, als Dir dein ingame Chat signalisiert Rigurt Jogurt flüstert Dich an und fragt ob Du „ne gruppe für dungeon“ machst. Du antwortest dass Du nicht machst.
Daraufhin antwortet Rigurt etwas rigoroser, dass in der Gilde keiner Gruppen macht und Du ja schließlich der Gildenleiter bist und er ja nur in der Gilde ist weil er was zusammen machen wollte. Du schreibst nur „Mach doch selber ne Gruppe auf“. Rigurt antwortet darauf, dass Du ja Gildenleiter wärst und nicht er. Dir puckert schon ein bisschen die Halsschlagader aber Du atmest durch und schreibst nur „Was hat das damit zu tun? Frag selber im Gildenchat, es sind genug Leute da. Ich hab grade zu tun. Sorry!“ Es bleibt still, und Du liest deine Mails weiter.

Einige Zeit später, hast Du durch deinen Besuch auf dem Voiceserver, den Du heute eigentlich vermeiden wolltest, die Wogen bei Lóthar, R0thgar, Sylwannas geglättet. Erschöpft stellst Du fest, dass Dein Charakter an der selben Stelle steht, an der Du in das Spiel gekommen bist. Du beschließt, dass Du für heute genug „Abenteuer“ hattest und morgen ja eh Wochenende und sicher alles besser würde. Du loggst nach einem „n8i alle“ in den Gildenchat aus, guckst noch 20 Minuten die „Küchenchfs“ im TV weil das der Sender ist bei dem die Regierung ins Bett gegangen ist und begibst Dich um 2:00 Uhr früh, nachdem Du auf dem Sofa eine Art narkoleptischen Anfall (oder so) hattest, durch den Dir 2 Wach- Stunden deines Lebens fehlen, ins Bett. 

Aufgaben

Dessen muss man sich bewusst sein. Als Clan-/Gildenleiter kommen meist alle mit ihrem Zeug zu Einem. Um es sich da etwas zu erleichtern und vorzubeugen, kann man einen großen Teil schon durch die Auswahl der Mitglieder „abfangen“. Zudem macht es Sinn, sich schnell einen oder mehrere „Vertraute“ unter den Mitgliedern zu suchen. Man merkt meist recht schnell, mit wem man auf einer Wellenlänge liegt. Es hat sich für mich bewährt mit vertrauten Spielern einen Gildenrat aufzumachen. Also 2-5 Leute die die Geschicke lenken, sich abstimmen, planen, lästern und anstehende Aufgaben gleichermaßen je nach Zeit und Interesse abarbeiten können um die Last auf mehrere Schultern zu verteilen und Frustmomente klein zu halten. Es ist gut, wenn man verschiedene Charaktertypen im Gildenrat vereinen kann, jedoch sollten sie nicht von vornherein komplett konträr sein. Gerade in den leitenden Gremien muss man am Ende einer Diskussion einig werden und Entscheidungen nach außen wie eine Person kommunizieren können, auch wenn man vielleicht nicht ganz der selben Meinung ist.  Wichtig ist es möglichst immer ruhig zu bleiben oder zumindest den Eindruck zu hinterlassen, dass man vollkommen ruhig sei auch wenn man gerade so lange mit deinen Fäusten auf die Tastatur getrommelt hat, dass sich der Kunstsoff in seine ursprüngliche Granulatform entmischt hat und nun nach Farben sortiert vor Einem liegt. Genau wie im Job oder im Verein kommt es nicht gut, wenn man als Obrigkeit austickt. Die Gilden-, Vereinsmitglieder und Kollegen verzeihen es eventuell sehr schnell, man selber (also mir geht es so) trägt sich sowas aber lange nach.

Nach ein paar Wochen beginnt man dann Aufgaben zu deligieren. Das mag komisch klingen, ist aber Gang und Gäbe. Es gibt Clans und Gilden die strenge Hierarchien betreiben und diese auch hegen und Pflegen. So ist es dann nicht selten,dass es in so einer Gemeinschaft kaum noch „Indianer“ gibt sondern nur noch „Häuptlinge“ und Spezialisten. Da ist dann einer der Diplomat, einer ist Innenminister, einer Premierminister, einer ist General PvE, einer General PvP, einer ist RP Abgeordneter der nächste Rekrutierungsmajor, Public Relations CEO, Crafting Ingenieur, Klassendirigent Schurken/Magier/Krieger/Priester…und so weiter und so fort. Im echten Leben würde man vielleicht von „Überregulierung“ sprechen, aber das soll jede Gilde halten wie sie mag und es hängt auch davon ab, wie groß die Gilde ist. Ich glaube mehr als ~15-20% „Overhead“ ist overkill.  Schließlich ist es aber wichtig Gildenränge zu definieren damit die Mitglieder für sich und von den anderen wissen, wo sie innerhalb der Gilde stehen. Für die Einen ist es wichtiger als für Andere Ränge zu haben. Schließlich kann jedes (neue) Mitglied über Ränge identifizieren, welche Aufgaben wie verteilt sind und an wen man sich in welcher Situation wenden kann.

Erwartungen

Wenn man mit anderen Menschen zusammenkommt um ein gemeinsames Ziel zu verfolgen und quasi allein dadurch zu einer Orientierungsperson wird, dass man die die Gruppe als solche aufgestellt hat, spielen auch Erwartungen oder vermeintliche Ansprüche eine Rolle.

Den Samstag Vormittag verbringst Du damit Staub zu wischen, die Wollmäuse unter dem Wohnzimmerschrank wegzukehren und den Hund zuerst einzuweichen und dann – quasi gemeinsam mit ihm – zu duschen (er mit der Duschbrause, Du mit dem Hundefellgeruchswasser was er nach jedem Durchgang abschüttelt) und anschließend das komplette Badezimmer zuerst mit „Der General- Bergfrühling“ zu reinigen damit der Hundegeruch sich verflüchtigt. Nach dem Mittagessen lässt Du kurz sacken, pofst vielleicht eine halbe Stunde auf dem Sofa zu „Dornröschen“ auf Kika und machst Dich dann bereit für den Supermarkt. Es ist wichtig dafür konditionell und seelisch ganz vorne dabei zu sein. Du fährst lieber alleine nachdem Dir deine Regierung einen Zettel gemacht hat, den Du fast hättest liegen lassen wärst Du nicht noch einmal „zufällig“ nach 10 Minuten zu Hause vorbeigekommen. Allein geht´s ja auch einfach schneller. Auto parken. Chip in den Einkaufswagen und in der „Eingangsschleuse“ zum Supermarkt (Achtung Druckverlust) schon mal den Zettel studieren und im Kopf die effektivste Rute durch die Regale berechnen. Dann los, vorbei an den Pärchen am Gemüsestand im vorbeigehen Eier greifen, an der Brottheke noch einer Oma die Vorfahrt nehmen und beim Abbiegen beim Milchprodukteregal fast noch ein altes Ehepaar, welches genau auf der Kruzung im toten Winkel geparkt hat um sich zu orientieren umnieten. Nach etwa 15 Minuten ist alles da und Du checkst in der Anflugschneise zur Kasse schon mal, ob sich nicht vielleicht noch ein Mitarbeiter des Supermarkts erbarmt und eine zweite Kasse aufmacht bevor Du zum stehen kommst und wieder unnötig Energie zum anfahren verschwenden müsstest. Zuhause angekommen packst Du alles aus und zuckst mit den Schultern als Du gefragt wirst, weshalb Du nicht ans Handy gegangen bist weil Du ja hättest noch Tampons mitbringen sollen. Irgendwann darfst Du dann vielleicht wieder an Deinen PC. Den Kaffee stellst Du oberhalb der Maus auf. Du lässt das Teamspeak heute erstmal aus und auch das Headset um nicht den Eindruck zu erwecken, dass Du Dich dort jetzt häuslich fest eingerichtet hast und Dich dort auch nicht wegbewegen willst (obwohl Du Dich insgeheim häuslich eingerichtet hast und dort heute nicht mehr aufstehen willst..außer zum pullern und zum rauchen).
Kaum bist Du eingeloggt drückst Du die Eingabetaste und willst eine fröhliche Begrüßung tippen, als dich schon zwei wispers erreichen. Rigurt hat die Gilde verlassen und hat den Inhalt der Gildenbank weitestgehend mitgenommen – zumindest was die wertvollen Sachen anbetrifft. In Deiner post findest Du eine kurze Mitteilung von Rigurt: „bin aus der gilde raus weil ich eigentlich nur mitmachen wollte wegen zusammenspielen und so aber du machst ja nichts und solche gilde will ich nicht haben ich will eine gilde wo was los ist sonst kann ich auch wieder skyrim spielen gehen“. Zum Glück ist Rigurt online und du flüsterst ihn an, dass Du es Schade findest (was gelogen ist) das er sich so entschieden hat. Man hätte  ja (hätte man nicht) drüber reden können wie erwachsene Leute um das Problem aus dem Weg zu schaffen. Nach einem „nu is zu spät“ fragst Du nach dem Verbleib einiger wertvoller Gegenstände. „die hab ich zum craften mitgenommen“ nachdem Du antwortest, dass die Sachen aus der Gildenbank für Gildenmitglieder sind könnt ihr Euch darauf einigen, dass er den Teil den er noch hat gerne zurückschickt, vorausgesetzt Du setzt nicht deine Rechercheergebnisse und informierst seinen neuen Gildenchef über das Missverständnis .  Du nimmst das fehlende Zeug entgegen und füllst den Rest mit deinen Privatmitteln auf, immerhin hat man ja genug Zeit zum farmen und zum questen…

Natürlich muss man auch mit Enttäuschungen leben. Man hat kann nicht in die Leute reinschauen und es gibt überall schwarze Schafe. Die positiven Faktoren, Erlebnisse und Ereignisse wiegen dies aber bei Weitem auf.  Risiken lassen sich durch Aufnahmegespräche vor der Einladung in die Gilde/Clan und deutliche Skizzierung desse, was die Gemeinschaft leisten kann/will und was nicht minimieren. Man ist ja immerhin Gildenleiter und kein Animateur oder Entertainer.

Soweit zur ersten Episode zum Thema „Die eigene Spielgemeinschaft im Onlinespiel“ in der ich die wichtigsten Vorüberlegungen, die man treffen solte mal versucht habe darzustellen. Ich werd mich bemühen bald Teil 2 aufzusetzen. Dazu hab ich schon einige Gedanken im Kopf, muss diese aber noch sortieren damit sie vom Kontext her zusammen passen 😀

Falls ihr Meinunge, Ideen, Kommentare oder Anregungen habt, dann hinterlasst mir gerne einen Kommentar.

Danke für Deine Aufmerksamkeit, lieber Leser!

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