Aug 302013
 
happydave

Es ist schon eine Weile her, mein Sohn war damals vielleicht ein Jahr alt, da wurde ich auf einer Party mal gefragt, wozu man denn eigentlich Kinder haben müsse udn warum es mir gefällt Vater zu sein. zugegeben, ich war damals sehr perplex und habe glaube ich gar nicht darauf geantwortet oder halt sowas geistreiches wie "Na darum!". Ich weiss heute noch dass mich die Frage lang beschäftigt hat und es heute noch tut. Zum Einen weil mich die Frage und die Art und Weise der Fragestellung erschüttert hat, zum Zweiten weil ich aus dieser Erschütterung heraus keine adäquate Antwort geben konnte.

Natürlich, man hätte überaus eloquent  evolutionäre, philosophische und theologische Argumente vorbringen können um das Gegenüber eine überzeugende Basis der eigenen Weltanschauung weiterzugeben. Hab ich nicht gemacht. Hätte ja auch näher betrachtet soviel Sinn wie den Pabst von der Evolutionstheorie zu überzeugen.

Natürlich bildet die Basis für die Entscheidung Kinder zu haben die innere Einstellung und die eigene Weltanschauung. Also zumindest was mich betrifft. Ich meine wozu sind wir denn sonst hier? Würde ich mich auf dem Sterbebett mehr über unzählige Flirts und Urlaube auf Malle, geile Autos und weltliche Freuden erinnern oder mich freuen, dass etwas von mir weiter besteht wenn ich weg bin? Zudem habe ich, auch wenn es etwas abgedroschen klingt, mir eine eigene Theorie über "das Leben nach dem Tod" gemacht, welche ebenfalls ein Grundpfeiler meiner Weltanschauung ist. Soviel zu der Entscheidung Kinder zu wollen.

Dann sind da natürlich die praktischen und ganz alltäglichen Dinge, welche nicht zu verachten sind und welche eigentlich den ganzen Spass ausmachen und der "wirkliche" Grund sind, Kinder in die Welt zu setzen: Cartoons, Spielzeug, Games und Action.
Ich für meinen Teil habe schon früh entdeckt, dass der eigentlich geile Teil des Vaterseins darin besteht, dass man auch mit Ende 20/ Anfang 30 noch Cartoons, Trickfilme und Animationsfilme anschauen kann, ohne schief angesehen zu werden. Man bleibt auf dem Laufenden was die aktuellen Trends anbetrifft: Cars, Bakugan, StarWars the Clone Wars, Skylanders, Infinity, Ben10, LEGO Chima und so weiter und so fort. Ich habe Trickfilme und Cartoons immer geliebt. Daher haben mir auch "Coco der kleine Affe", "Bob der Baumeister" und "Kleiner roter Traktor" nichts ausgemacht – wie schon andernorts gesagt: Man nimmt was man kriegt. Heute ist das natürlich Babykram. Mit der Zeit hat eine gute Erziehung zur Folge, dass man Mami immer überstimmen kann  wenn es heisst "Bridget Jones" oder "Indiana Jones".

Auch genial ist natürlich das Spielzeug. Ich meine es gibt heute so geile Spielsachen…Wahnsinn. Vor 3 Jahren hab ich meinem Sohn zum Beispiel einen Transformer zu Weihnachten besorgt  – natürlich "Optimus Prime". Den kann man natürlich von Roboter zu Truck umbauen. Ich selber habe beim ersten Versuch irgendwie 3 Stunden gebraucht und war mehrmals versucht das Teil wie ein Wahnsinniger so oft auf den Boden zuschlagen, bis nur noch Kunststoffgranulat übrig gewesen wäre aus dem man etwas sinnvolleres – wie eine Tasse- hätte machen können.  Die Anleitung war so dermassen Schei…schlecht, dass ich es mir auf youtube ansah…immer und immer wieder. Aber dann hatte ich es raus und hab meinen Sohn daran abgerichtet 😉 Noch heute, wenn erwachsene Männer das Teil sehen sieht man sofort wie es aufblitzt, das Kind im Manne…eine Stunde später sieht man sie schweißgebadet mit rauchendem Kopf an den Gliedmaßen von Optimus Prime herumkurbeln. Was immer geht ist natürlich LEGO. Okay, früher waren LEGO halt Bausteine. Es gab 2er,4er, 6er, 8er, 10er und 12er Klötze. Manchmal hatte man noch eine Grundplatte oder ein Dach. Ende. Heute gibts Lego Duplo für die Kleinen, Lego City, Lego Technik, Lego Safari, Lego Creator, Lego Technics und dann natürlich sämtliche Franchises von Lego Ninjago, Chima, Harry Potter, Herr der Ringe…usw…und natürlich LEGO Star Wars. Son Schiff kostet dann schon mal so 70-100€ …klar. Mein Sohn hat inzwischen 2 Schiffe. Eines gabs mal zu Ostern (den X-Wing) und eines durfte er sich vom Erlös bestellen, nachdem ich alte Spielsachen bei ebay vertickt hatte (The Malvolence). An Letzerem hat er 5 Tage je 2 -3 Stunden täglich gebaut bis es fertig war, insofern schon ne "Okaye" Investition. Auch der Wertverlust ist minimal, sofern man drauf achtet die Teile beisammen zu halten, die OVP aufhebt und die Bauanleitung natürlich. In den Spielsachen-Bereich zähl ich auch mal die Gesellschaftsspiele rein. War es anfangs noch "Memory", "Entchen" angeln und "Affenalarm", so kann man heute schonmal ne Runde "Mau Mau","Catan junior", "Monopoly junior" oder "Spiel des Lebens" auflegen. Auch gut kommen die "Wer war´s" /"Wo war´s" Brettspiele an. Wobei die sozusagebn schon ein bisschen die Brücke zur Technik hin schlagen. Ich freu mich schon in 4-5 Jahren auf "Risiko"-Abende.


Auf meine Affinität zu Videospielen ist mein Sohn schon fühzeitig aufmerksam geworden. Ich hasse Extremisten. Die Einen meinen sein Kind mit Videospielen absichtlich in Kontakt zu bringen sei mindestens Wert gesteinigt zu werden. Andere gewöhnen die Kinds schonmal an "Call of Duty" und das viele rot auf dem Bildschirm sobald der Nachwuchs scharf sehen kann…schliesslich soll es den bestmöglichen Start ins digitale Zeitalter und ein ordentliches "aiming" haben wenns dann mit 12 in die ESL gehen soll. Ich denke der Grat ist schmal und der rechte Weg kann nur ein vernünftiger Umgang und das frühe heranführen an diese Medien sein, erst recht wenn sich die Kinder dafür interessieren. Spätestens in der Schule kommen Sie damit eh in Kontakt, da beisst die Maus keinen Faden ab. Auf jeden Fall ist man als Papa immer gut genug den Endgegner bei den Skylanders oder besonders knifflige Stellen in einem Game zu meistern und damit den Respekt der Jugend zu erringen. Man muss sich halt anschaun, was die Kinder da spielen und aufpassen dass man die Zeit limitiert. Unser Sohn darf z.B. nur am Wochenende 2 Std. am Tag zocken. Letztens hat er mich gefragt was das denn sein ..und navigierte dann auf das "Battlefield 3" Icon im XMB meiner Playstation 3 . "Schiesspiel. Ab 18. Darfste in 10 Jahren mal probieren." Nicht mehr lang dann steigt er in unser DotA2 Team ein ….

Letztendlich ist da natürlich der Fun und Actionfaktor von so einem Kind. Dinopark, GoKart, Kanu fahren …seit Neuestem GeoCaching. Am Wochenende waren wir bei meinen Schwiegereltern in der Altmark (von mir auch scherzhaft Mordor genannt). Uns war schon im Frühling aufgefallen, dass es dort unheimlich viele Caches gibt. Also sind wir losgedackelt und haben tatsächlich innerhalb von 4 Stunden 9 Caches gefunden. Ich glaube soviel Bewegung und frische Luft hatte ich in den gesamten 4 Wochen davor nicht gehabt. Aber es war cool..geile Grafik, cooler Sound, intuitive Steuerung…Gameplay ein bisschen repetetiv. Aber war geil. Kann man machen udn würd cih jedem empfehlen. Man braucht nur ein Smartphone und die c:geo App, nen Account bei geocaching.com und schon kann man loslegen.

Kinder fetzen schon. Ich möcht ja noch Eins haben….

Aug 232013
 
saddave

Messis. In meinem Kopfkino setzt sich ein schaudriger Film, vollgepfropft mit Vorurteilen und Klischees in Gang. Darin kommen bärtige Männer mit schmutzgegerbter Haut, ungepflegten Zähnen und Bartwuchs vor, die Haare seit dem abgebrochenen Studium Ende der 80er oder seit dem Weggang der Frau mit sämtlichen Kindern nicht mehr gewaschen …

Ich seh meine Regierung mit einem halb schelmischen, halb belehrenden Lächel sagen: "Hase, die Menschen sind krank. Die merken das nicht. Du bist so intolerant…"
Doch anstatt mit einer abfälligen Bemerkung abzuwinken nicke ich zustimmend und drehe mich zu meinem Monitor auf dem mich knapp 100 Spiele aus meiner Steam-Bibliothek anstarren, von denen ich wahrscheinlich 10 noch nie gestartet habe, drei Viertel davon bestimmt eine Spielzeit von je 30 Minuten bis zu 2 Stunden aufweisen und der klägliche Rest sind Spiele, welche ich tatsächlich spiele oder gespielt habe. Als ich so darüber nachsinne, dass ich nix zum zocken habe schweifen meine Gedanken zur Playstation 3. Im Regal 6 Spiele auf der Platte dank der kostenlosen Playstation Plus Spiele 10-15 Titel – bis auf Eines oder Zwei…alle nur runtergeladen und installiert: Erstma HABEN!

Ich hab mir schon oft gedacht, dass ich jetzt mal aufhören muss Spiele zu kaufen, damit meine "Pile of Shame" nicht weiter anwächst. Das hat dann meist bis zum nächsten "Wochenend Deal" gehalten, oder sogar bis zum "Midweek Madness". Meistens ist aber spätestens im "Spring Sale", "Herbstausverkauf" oder "X-Mas Special Offer" Schluss mit den guten Vorsätzen. Vollpreis Spiele kaufe ich eigentlich eher selten. Zuletzt war es das Tomb Raider Reboot, welches ich sogar bis kurz vorm Ende gespielt habe und mir vorgenommen habe den Rest noch zu packen…dieses Mal bestimmt. Also beschwichtige ich mein Gewissen damit, dass die Games ja meist wirklich nur zwischen 10 und 20 Euro gekostet haben, wenn überhaupt.

Wenn ich versuche diese Sammelleidenschaft zu ergründen, so kommt mir eigentlich zwangsweise in den Sinn, dass ich als Ossi erst mit elf in die Konsumgesellschaft hinter dem antifaschistischen Schutzwall erste Einblicke erhielt, obwohl ich von meinem Zimmer aus bei Nacht den Grenzübergang Marienborn sehen konnte. Westverwandschaft hatte ich nicht. Meine erste Anschaffung war ein sogenanntes "Telespiel"..na ihr wisst schon, diese LCD Spiele wo die "Grafik" zu einem Teil auf den Hintergrund gemalt war und die Sprites mit einem Frame pro Sekunde bewegbar waren. Der Sound beschränkte sich auf "Pip..pip..pip….pidüü". Ich hatte Formel 1 Rennen gekauft. Als ich knapp 12 war kam mein Cousin mit einem NES bei uns an. Er hatte Super Mario Bros und RC Pro AM im Schlepptau. Ganz im Ernst, ich hatte vorher nie eine Konsole gesehen (ich schwör, ey) und bis dahin wusste ich nicht….das ich UNBEDINGT Eine brauchte.

Die gabs dann zu Weihnachten. Naja nicht DIE..meine Eltern hatten ein bisschen sparen wollen und ein ATARI 2600 gekauft. Zum Glück konnte sie mein entgeistertes Gesicht (vielleicht hab ich sogar geweint?) und die wirklich grottige Grafik im Vergleich zum NES dazu bewegen nach den Feiertagen nach Helmstedt zu fahren und das unsägliche Gerät gegen ein echtes NES einzutauschen..mit Aufpreis natürlich…mir war das so Rille.
Nintendo Spiele kosteten damals 100-120DM manchmal sogar noch mehr. Ebay gab es nicht, ReBuy auch nicht… Kurzum ich hab es in meiner gesamten NES Karriere (die ging bis ca 1994) auf sage und schreibe 5 eigene Spiele geschafft. Wobei ich im ersten Jahr genau ein Spiel hatte, im zweiten dann EINS mehr. Nämlich Super Mario Bros 3. Später kamen noch MegaMan3, Snake Rattle´n Roll und Little Nemo dazu. 5 Spiele..eigentlich unklar. Aber damals ging man ja auch noch nach draussen, fuhr Rad, zum schwimmen, in den Park usw. heute geht das nicht mehr : "Draussen sind überall Virusse" sagte mein Sohn (8) mir neulich mit wissendem Gesicht, als ich ihn und seinen Kumpel als "Kellerkinder" bezeichnete und sie dann nach draussen zu den "Virussen" schob. Ich schweife ab… Wir waren damals ja auch nicht ganz dumm. Nach einer Weile hatten schon ein paar weinige Kinder in meinem Freundes und Bekanntenkreis ein NES und man tauschte die Spiele zeitweise untereinander. So kam ich dann wohl auf ca 8 Spiele zwischen 1991 und 1994. Krass.

Naja, ich glaube deshalb horte ich die Spiele heute..genau so wie Omas und Opas die Knorpel essen, weils früher nachm "Kriech" nix Besseres gab..nur halt lange nicht so ekelig. Man nimmt, was man kricht. Naja mal schaun ob Final Fantasy XIII und XIII-2, welche ich bei Ebay für 20€ erstanden habe, heute in der Post sind….
 

Aug 212013
 
grepo

Grepolis ist ein Browserspiel. Erstmals erschien es 2010 auf der Bildfläche und hat sich unter den Browsergames schnell einen Namen gemacht, zuerst nur als Geheimtipp, inzwischen auf jedem Privatsender beworben. Publisher Innogames hatte zu dieser Zeit mit "Die Stämme" bereits ein erfolgreiches Strategiespiel im Browser am Markt.

Einstieg

Natürlich muss man sich zuerst einmal einen Account erstellen. Wie üblich reichen die Angabe der E-Mail Adresse, die Wahl eines Nicknamens und eines Passwortes aus. Nach der Bestätigung der Daten, findet man sich in der Weltenauswahl wieder. Auf den ersten Blick und für Neulinge völlig undurchsichtig und unklar worauf es dort zu achten gilt. Ich kann dem ernsthaft geneigtem Interessenten nur empfehlen sich schon jetzt den Link zum GrepoWiki direkt in seine Favoriten zu speichern. Dort findet man nützliche Erklärungen zu ALLEM. Grepolis ist einfach zu erlernen aber wird nach der Aufbauphase zu einem brutalen, komplexen Kriegsspiel, bei dem man ohne Kenntnis dessen was man tun kann und was man besser lässt nicht weit kommen wird. Hat man sich nun für eine der Welten entschieden, findet man sich auch schon im Spielbildschirm wieder.

 

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Die Stadtansicht, nett aber überflüssig. Die Weltkarte, der eigentliche Spielbildschirm.

Die Stadtansicht ist zwar ganz nett, aber im Spiel selber kommt man über die Menüs schneller zum Ziel. Bei mir findet die Stadtansicht daher kaum Verwendung, so dass ich deren Anzeige beim Spielstart in den Einstellungen deaktiviert habe.

Im Prinzip findet sich der Otto-Normalspieler relativ schnell zurecht. Spielbildschirm, Interface, Minikarte, Schnellzugriffsleiten, Questtracker und Einheitenübersicht sind übersichtlich angeordnet.

Baue auf, Baue auf…

Nach dem Spielstart geht es zuerst einmal darum, die eigene Stadt (Polis) auszubauen. Man startet mit einem Senat, einer Kaserne, einem Bauernhof und den Gebäuden für die 3 Grundrohstoffe: Holz, Stein, Silber. Vor Allem die Rohstoffgebäude gilt es schnellstmöglich aufzuleveln. Parallel müssen Einheiten gebaut, Zusatzgebäude freigeschaltet und gebaut , Technologien erforscht werden. Dabei  helfen Einem die Questen und erleichtern den Einstieg ungemein. Diese Questen sind erst seit Mai 2013 und der Version 2.39 im Spiel. Vorher war man auf sich allein gestellt. Auf jeder Insel gibt es neben den Mitspielern, welche durch kleine Städte mit Banner an der Küste dargestellt werden auch noch neutrale Bauerndörfer. Diese sind besonders in der Aufbauphase enorm wichtig, da man sie erobern kann und nun fortan in regelmässigen Abständen Rohstoffe von den Bauern einfordern kann. Wieviele Rohstoffe es gibt hängt von der Ausbaustufe des Dorfes ab, den wiederum der Spieler beeinflussen kann indem er dem Dorf Rohstoffe spendet. Je mehr hochstufige Bauerndöfer, desto mehr Rohstoffe für die eigene Stadt, desto schneller das eigene Vorankommen im Spiel.

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Im Senat werden die Bauaufträge für die Gebäude erteilt. Die Akademie, in der Technologien und Einheiten erforscht werden können, sollte eines der ersten Bauziele sein.

Hat man erst einmal sämtliche Zusatzgebäude und auch eine kleine Armee aufgebaut, steht eigentlich dem Übergang in die eigentliche Spielphase nichts mehr entgegen. Grepolis ist ein Kriegsspiel, auch wenn man in der Wochenlangen Aufbauphase schnell den Eindruck gewinnen kann, dass es ewig so weitergeht..ist das doch nur das Vorgeplänkel. Sobald der Hafen auf Stufe 20, das Lager ausreichend ausgebaut, die Akademie aufgelevelt und die entsprechenden Technologien entwickelt sind geht es erst richtig los. Nun geht es darum mit weiteren Städten seinen Einfluss zu vergrössern. Die Städte können zum einen durch Neugründung als auch durch Eroberung der Städte menschlicher Mitspieler in den eigenen Besitz übergehen. Letzteres ist zu empfehlen, worin auch das Risiko besteht. Denn ist man einige Tage nicht wachsam oder hat kaum oder wenige Verteidiger, kann auch die eigene Stadt durch andere Spieler angegriffen und schließlich erobert werden. In der Folge startet man noch einmal von vorn und der Fortschritt einiger Tage ist dahin.

Ready, Set, Fight!

Der Kern von Grepolis ist der Kampf gegen andere Spieler. Es ist ratsam sich an einem bestimmten Punkt im Spiel, spätestens wenn man ein Kolonieschiff erbauen kann, einer Allianz anzuschließen. Einem Verbund von Spielern also, die am Besten im selben Gebiet wie man selbst gemeinsame Ziele verfolgen. Dazu steht im Spiel ein integriertes Allianzforum zur Kommunikation zur Verfügung. Ohne eine "Ally" wird man schnell zum Opfer der rauhen Inselwelt.

Für die Kämpfe stehen dem Spieler eine große Auswahl verschiedener Land- und Seeeinheiten zur Verfügung, welche nach dem Schere-Stein-Papier Prinzip gegeneinander antreten können.  Durch Spionage ist es möglich, das Angriffziel vor einer Attake auszukundschaften und so seine Siegchancen zu maximieren. Durch den offensiven und den defensiven Kampf erhält man sogenannte Kampfpunkte, mit denen man wiederum Kulturpunkte erringen kann wodurch man die Möglichkeit erhält, noch mehr Städte zu besitzen.

Oh mein Gott!

Ein weiterer wichtiger Faktor ist der Einfluss der griechischen Götter auf das Geschehen. Durch den Bau eines Tempels erhält der Spieler die Möglichkeit Gunst für eine Gottheit seiner Wahl zu erhalten, mit der man sich wiederum bestimmte Vorteile in Form von zeitlich begrenzten Verstärkungszaubern, Rohstofflieferungen oder Einheiten verschaffen kann.

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Die griechischen Götter, stehen Euch zur Seite.

P(l)ay to win!?

Grepolis finanziert sich, wie so ziemlich alle mir bekannten Browserspiele durch eine Zusatzressource, mit der sich im Spiel Bauzeiten verkürzen, Verstärkungszauber verlängern oder Baukosten verringern lassen. Weiterhin gibt es die sogenannten Berater als Premiumfeature. Fünf an der Zahl bietet jeder nützliche Features wie eine erweiterte Bauschleife, erhöhte Gunstproduktion, weiter Truppenübersichten oder höhere Kampfkraft. Einheiten und Gebäude lassen sich also nicht direkt damit kaufen. Doch der Einsatz dieser Währung kann, je nach Einsatz, die Entwicklung eines "Premiumspielers" gegenüber einem Spieler der ohne Einsatz von Echtgeld spielt schon extrem beschleunigen. Der Schlüssel liegt im Zusammenspiel von Premium und Nicht-Premiunspielern in den Allianzen. Nicht selten sind Premiumspieler die offensiven Kräfte, während Nicht-Premiumspieler häufig (nicht immer) auf eine defensiveere Spielweise zurückgreifen. Beide können jeweils vom Anderen profitieren, wenn sie dies akzeptieren und dementsprechend zusammenwirken. Die Ingamewährung "Gold" kann mit den gängigen Zahllungsmitteln wie Kreditkarte, Sofortüberweisung, Paypal, Click&Buy, Paysafe, Überweisung oder Lastschrift aber auch per Handy erworben werden. Schon mit mäßige Einsatz z.B. für ausgewählte Berater und Verlängerung bestimmter Verstärkungen kann man aber auch mit geringem Geldeinsatz schon recht lange von den Premiumfeatures profitieren, was bei Browsergames nicht gerade selbstverständlich ist

Fazit

Alles in Allem ist Grepolis, wie Eingangs erwähnt wohl eines der umfangreichsten und komplexesten Browserspeile am derzeitigen Markt. Wie bei allen Browsergames steigt die zu investierende Zeit natürlich mit der Spielzeit expotentiell an, wenn man erfolgreich sein will. Erwischt man die richtige Welt und einen ruhigen Siedlungsplatz, kann man aber mitunter auch wochenlang gemütlich vor sich hinspielen ohne auch nur einen Konflikt bewältigen zu müssen. Die Präsentation ist zweckmäßig und im Bereich klassicher Browserspiele sogar sehr ansehnlich, da man sich anhand der Weltkarte in diesem Spiel auch gut vorstellen kann, wo man sich befindet (ein Manko bei veieln anderen Spielen wo man keinen Eindruck davon hat wo man eigentlich ist und wer nebenan wohnt Bsp. OGame). Die Einheiten in Grepolis sind gut durchdacht auch die Gebäude und Technologien lassen kaum Wünsche offen. Die Langzeitmotivation ist, hat man sich ersteinmal reingefunden und kann Fehlschäge auch mal wegstecken, enorm – vor Allem sobald man mit anderen Spielern in einer Allianz zusammenarbeitet . Weiterhin ist noch erwähnenswert, dass es für iOS und Android eine Grepolis App gibt, mit der man auch von unterwegs auf dem Laufenden bleiben kann.
 

Wertung: 8,5/ 10 davetop

 

 

 

Über den folgenden Link könnt ihr Euch in der Nähe meiner Stadt ansiedeln, dort kann ich Euch Hilfestellung zum Spiel geben und Euch unterstützen, wenn ihr es selber einmal probieren wollt.

Bring mich ins Spiel!

 

Bilder: Innogames

Aug 212013
 
lovedave

 

"In einem Loch im Boden, da lebte ein Hobbit."

So beginnt das Buch, mit dem ich in die Fantasy Lektüre eingestiegen bin. Sicherlich mögen einige sagen, dass das ja bestimmt schon zig Jahre her sein muss, zumal "Der Hobbit" ja als Kinderbuch geschrieben wurde. Aber weit gefehlt. Bis vor einigen Jahren hatte ich lange Zeit eher selten gelesen. Meine Lektüre beschränkte sich eher auf Online- oder Printmagazine – oft mit Themen rund um PC, Spiele aber auch mal den Focus oder den Spiegel.

Vor einigen Jahren begann ich dann erstmal mit Tolkien – den "Hobbit" hab ich gleich zweimal gelesen, den Film gabs da ja noch nicht, dann kam die "Herr der Ringe" Trilogie dran, die ich innerhalb von kürzester Zeit auch durch hatte. Neben Terry Pratchetts Werken hab ich mir auch noch einige andere Romane zugelegt, die sich mehr oder minder eher hinschleppten als das ich sie verschlang. Dann kam Peter V. Bretts "Das Flüstern der Nacht" raus – ein Hammerbuch, zu dem ich auch noch was schreibe sobald ich alle Bände durch habe. Nach dem ersten Band musste ich feststellen, dass der Zweite in Deutschland noch nicht erhältlich war.

Und da kam "Der Name des Windes" das erste Buch der Königsmörder Chronik heraus, Ich hole so weit aus um begreiflich zu machen, dass es solche und solche Romane gibt. "Der Hobbit", "Der Herr der Ringe", "Das Flüstern der Nacht" und die Königsmörder Chroniken sind aber Bücher, die man einfach nicht weglegen kann.

Okay, also die Königsmörder Chronik.Die Königsmörder Chronik besteht bisher aus 2 Büchern. In Deutschland hat sich der Verlag Klett-Cotta überlegt, wie man denn möglichst viel Profit aus dem Bestseller schlagen kann, und kurzerhand das zweite Buch in 2 Bände aufgeteilt…die Füchse. Inzwischen gibt es aber eine Sonderausgabe wo auf die Splittung verzichtet wurde.

Das erste Buch ist "Der Name des Windes", das Zweite "Die Furcht des Weisen".


Location

Die Geschichte spielt sich in einer Welt ab, in der es Allerlei geheimnisvolle Sachen gibt, Fae-Wesen und Sympathie (die Art der Magie in dieser Welt) sind nur ein kleiner Teil. Erzählt wird die gesamte Geschichte in einer Gaststube in eben dieser Welt. Die beiden bisher erschienenen Bücher bilden jeweils einen Tag in der Gaststube, in welcher die Geschichte über Kvothes Leben erzählt wird, ab.

Handlung

Das erste Buch beginnt in einem Wirtshaus mit einigermassen dramatischen Vorfällen. Im Verlauf der Geschichte trifft ein Chronist ein, welchem der Gastwirt seine Lebensgeschichte zur Niederschrift erzählt. Damit beginnt die eigentliche Geschichte der ersten 2 Bücher. "Der Name des Windes" beginnt in Kvothes Kindheit unter fahrenden Schauspielern. Wie er zu einem verarmten Straßenkind wurde und wie es ihm schließlich gelang, trotz der unzähligen Hindernisse, als Student an der arkanen Universität angenommen zu werden. Im weiteren Verlauf des Buches stellt sich heraus, dass Kvothe wohl ein Naturtalent ist, was das Studium an der Universität anbetrifft und er erlebt einige ziemlich schwere Repressionen, aber auch Erfolge und Triumphe kann der junge Mann feiern.

Das zweite Buch "Die Furcht der Weisen" schliesst sich direkt an das erste Buch an. Wesentlicher Bestandteil sind in diesem Buch Kvothes Aufenthalt am Hof eines vintischen Herrschers, seine ersten Heldentaten, sein Besuch im Reich von Faelurian – einem sagenumwobenen Feenwesen und sein Aufenthalt bei den Adem  -einem stolzen und geheimnisvollem Bergvolk.

Meine Meinung

Ja, wie gesagt. Ich liebe die Bücher einfach. Die gesamte Geschichte wird eigentlich dadurch getragen, dass es immer wirklich arge Tiefschläge in Kvothes Leben gibt aus denen er sich aber dann doch wieder herauslaviert. Die Charaktere sind alle sehr gut "gezeichnet" und es fällt leicht sich diese vorzustellen, weil auch oft Mataphern verwendet werden. Natürlich will ich nicht spoilern und halte mich daher mit meinen Aussagen möglichst bedeckt, was natürlich nicht so einfach ist. Das zwete Buch begann für meinen Geschmack wirklich sehr langatmig. Um ehrlich zu sein hatte ich an einer Stelle ein paar Monate pausiert (aber einfach nur aus Lesefaulheit) und erst als ich Anfang des Sommers im Krankenhaus war, kam ich dazu die Geschichte weiter zu verfolgen. Zwei Drittel vom ersten Band "Die Furcht des Weisen" war wirklich ein bisschen öde und der einzige Grund Punktabzug zu erteilen. Als dann aber die Geschichte in Fahrt kommt ..steppt sozusagen der Bär…in jeder erdenklichen Hinsicht 😉 Anfang 2014 soll Band 3, also der dritte Tag, in englischer Sprache erscheinen…..oh Mann…

Fazit

Ja..Fazit..kaufen. Wer auf Fantasy Geschichten steht und seiner eigenen Fantasy mal wieder helfen will die alten eingerosteten Knochen zu bewegen und das Tanzbein zu schwingen – kommt an Patrick Rothfuss´Geschichte um Kvothe, den Edema Ruh nicht umher. Bis auf das kleine Tief am Anfang des zweiten Buches durchweg fesselnd.

 

 

Wertung: 9,2 /10lovedave

 

Bilder: Klett-Cotta Verlag

 

 

Aug 152013
 
maddave

Da ich ja bekannterweise in meiner Freitzeit sehr gerne an PC oder Konsole zocke ist es mir natürlich ein Bedürfnis auch über die aktuellen Spielethemen im Bilde zu sein.
In meiner Schulzeit hab ich mir deshalb immer im Kaufhaus die "PC-Games" durchgelesen und mein knappes Taschengeld nur investiert wenn was interessantes auf der DEMO-Disk war. Später hab ich mir gelegentlich auch mal den "Gamestar" – also die Konkurrenz gekauft. Meist war eh das Selbe an Themen drin – ausschlaggebend war der Inhalt der beiliegenden Disk. Allerdings hatte ich oft Probleme mit den Disks vom "Gamestar" , was mich aber nicht abhielt es mit dem nächsten Heft nochmal zu versuchen usw.

Naja, dann kam die Jahrtausendwende wo man auch noch nicht so wirklich Internet hatte – zumindest nicht flatratemässig. Da hab ich mir sogar mehrere Magazine (Mags) pro Monat gekauft. "PC-Games", "PC-Games Hardware" und vielleicht sogar noch eins wie "PC-Welt", "c´t" oder so. Die Disks mit AdobeAcrobatReader, DirectX, WinZip, bestimmten Demos ,3DMarks usw. wurden immer gut gehütet und kamen spätestens alle 2 Wochen zum Einsatz wenn man das komplette System neu aufsetzte.

Inzwischen hat man Internet. Internet am PC, Internet am Smart TV, auf dem Tablet, auf dem Smartphone und bald wahrscheinlich sogar auf dem Toilettenpapier aus flexiblem OLED Gewebe. Ich kaufe keine Magazine mehr. Steht ja alles im Netz und die Tools sind mit DSL und Flatrate auch fix runtergeszogen, wenn sie nicht schon im Downloadordner der Terrabyte-Platte liegen, aber anstatt sich die Mühe zu machen dort zu suchen, kann mans dann ja doch gleich runterladen – geht schneller.

Natürlich haben die geliebten Magazine ihr Angebot auch auf das Netz ausgeweitet. Meist finanziert durch unendlich viele Werbebanner, die einem bei dem Versuch die Themen durchzustöbern zunehmend epilleptische Zuckungen ins Auge rufen. Nachdem ich nun ausreichend weit ausgeholt habe und auch den Nostalgikern zur Reaktivierung der neuralen Rumpelkammer verholfen habe, komm ich nun zu dem, weshalb ich diesen Beitrag in die namensgebende Rubrik des Blogs schreibe – die Computec Media AG.

Die Computec Media AG hat gefühlte 90% der deutschsprachigen Spielemagazine in der Hand. An sich kann diese Tatsache Einem der (natürlich NUR als Beitrag zum Umweltschutz) keine Printmagazine kauft egal sein, aber ich stöbere täglich in den Spielenews im Internet. Da Computec in den letzten Jahren so ziemlich jedes andere Magazin (ausser die von der IDG Entertainment Media GmbH) offenbar aufgekauft und "gleichgeschaltet" hat, kommt man nicht mehr um diesen Mogul herum, wenn man im deutschsprachigen Internet schmökert. Um nur einige wenige Magazine zu nennen, welche ich gerne gemocht hatte: Golem, 4Players, GamesIndustry oder Gamezone.

Nun könnte man mir natürlich vorwerfen, was ich mich denn aufrege, ich müsse ja schliesslich nicht auf deren Seiten gehen. Ich mach es aber. Und ich reg mich auf. Warum denn aber? Immerhin sind die genannten Games-Seiten doch noch am Netz? Ja das sind sie. Aber geht doch mal auf die "PC-Games" Seite und macht Euch je einen Tab mit den in der Fußzeile deren Seite genannten Seiten auf und dann vergleicht mal die Beiträge dieser Seiten. Rein hypothetisch könnte da auch irgendwo ein einzelner Schreibfuzzi sitzen, der die Datenbank und damit den Content von jeder dieser Seiten mit ein und demselben Inhalt  füttert.

Wir sind Computec.
Öffnen Sie Ihre Crossposting-Schnittstelle.

Wir werden ihre journalistischen und investigativen Charakteristika den unsrigen hinzufügen.
Ihre Marke wird sich anpassen und uns dienen.
Wiederstand ist zwecklos!

Ich kann nur raten, dass zig Seiten von Computec mit nahzu identischem Inhalt lediglich zum generieren von Klicks und Werbegeldern dienen muss. Ich find es Schade, dass die Diversität der Meinungen auf diese Weise imme weiter gedämpft wird.

Es stellen sich zwangsläufig die Fragen: "Wann ist mein Lieblingsmagazin zu diesem Monster geworden?" (Wer hat  es nach Mitternacht gefüttert?) und "Wie erkläre ich meinem Sohn, dass ich durch meine Spielemagazinsucht in jungen Jahren eine gewisse Mitschuld für die Gleischschaltung der Spiele-Informationsmedien habe?"

Einziger Lichtblick sind immer neue Projekte, welche inzwischen oftmals von Privatpersonen gewuppt werden die es allerdings durch fehlende Mittel für Werbung etc schwierig haben sich zu etablieren bzw. einige Bekanntheit zu erreichen (um dann wahrscheinlich wiederum assimiliert zu werden). Ein solches Magazin ist aktuell für mich Gamgea, zwar bringen die nicht stündlich 2.000 News aber wenn was kommt ist es meist doch sehr unterhaltsam. Weiterhin schau ich gerne bei Onlinewelten rein oder auch mal bei gamona..allerdings bei Letzterer nur mit dem verstohlenen Blick ob ich unbeobachtet bin und ob mein Sohn ausser Reichweite ist, da man letzthin auf den ersten Blick gamona auch für ein…sagen wir mal für ein "Magazin für Männer" halten könnte wenn man sich die vielen, entblößten virtuellen Schönheiten in den Seitenleiten anschaut.

 

 

 

Aug 142013
 
davetop

Jeder, der sich in der kunterbunten Netzwelt je nach einem Bild oder grafischen Elementen gestöbert hat, ist dabei zwangsläufig einmal über die Seite deviantArt gestolpert.
DeviantArt, das ist eine "kommerzielle Onlinecommunity" für Künstler und Fotografen. Die Seite dient als Plattform um seine Werke zu präsentieren und sich mit anderen auszutauschen..klar.

Ich bin auf der Suche nach einem Maskottchen für eines meiner Internetprojekte auf die Seite aufmerksam geworden. Klar, ich kannte sie vorher auch schon, aber erst im Zuge meiner Recherchen hab ich mich dort registriert. Ziel sollte es sein, jemanden zu finden, der meine Idee auch künsterisch umsetzen kann. Wie gesagt, ich hab mich registriert und direkt einen Eintrag ins Forum getätigt. Man muss sich dessen schon bewusst sein – die Leute wollen ihre Fähigkeiten natürlich nicht verschenken. Ich hab also (recht vage) beschrieben was ich mir vorstelle und was ich bereit bin finanziell zu investieren. Es meldeten sich direkt eine ganze Reihe von Künstlern aus aller Herren Länder, deren öffentliche Galerien ich mir erstmal angesehen habe. Nach einer Weile des Stöberns wurde ich mir auch sicherer in welche Richtung der Job (comission) gehen sollte: Ich wollte ein Comic-Me haben. Also eine Comic-Figur welche mir ähnelt in 10  verschiedenen Gemütszuständen – also quasi Davemoticons 😀 . Nach einigen Tagen hatte ich dann auch endlich eine Künstlerin gefunden, deren Stil dem entsprach was in mir gedanklich herangereift war.

 

Mit Details will ich Euch jetzt mal nicht weiter quälen. Ich kann nur sagen, ich habe heute die fertigen Figuren bekommen – es hat sich echt gelohnt. Was man damit alles machen kann…wahnsinn. Ich kann Sie nicht nur auf meinen Webseiten oder als Avatare nutzen, ich kann mir Tassen, T-Shirts oder sogar riesige Aufkleber für mein Auto oder die Giebelwand machen lassen 😉

Ist doch genial, oder?

lovedave

 

happydave

Ich habe bei einer weiteren Künstlerin schon im Juni einen weiteren Job beauftragt. Eigentlich sollte er schon Mitte Juni fertig sein, bis heute hab ich nur ein Lineart bekommen, seither ist es ruhig. Somit hab ich bisher eine sehr positive aber auch eine Erfahrung mit eher fadem Beigeschmack gemacht.

Dennoch, für Alle die mal sich oder Ihren Freunden, Bekannten, Geliebten, Geheirateten oder Angebeteten eine Freude machen wollen, sei diese Seite ampfohlen. Voraussetzung ist, dass man sich auf Englisch ausdrücken kann.

 

 

Aug 012013
 

Was WordPress (WP) is, muss ich wohl niemandem erklären. Schliesslich gibt es ja Google.

Nachdem ich mich schon an einige CMS rangetastet habe, hab ich nun auch ein passendes Projekt um mal dieses viel gelobte "Blog" System zu nutzen. Wie es so schön heisst, der beste Bedarf ist der, den man sich selber schafft.Ich will auch gar nicht lange palawern. Es geht direkt los.

Start des Unterfangens ist natürlich die offizielle deutsche WordPress Seite. Das etwas über 6 MB grosse Downloadpäckchen ist schnell gefunden und auf die hauseigene Platte verfrachtet. Im Anschluss wird dann gleich mal auf "Wordpressinstallation in 5 Minuten" geklickt. Klingt gut, aber ich weiss es besser – nicht jeder hat eine 50MBit Leitung. Ich hab sie zum Glück inzwischen 😀
Die Datenbank auf dem Webspace ist schnell angelegt, die entpackten Dateien schnell hochgeladen. Die Anleitung auf der WordPress Internetseite gibt vor, manuell die Datenbankverbindung in die wp-config.php zu einzutragen.
Mein erster Gedanke ist : "Das ist ja wie im Mittelalter."  Zwar nicht zeitgemäss aber auch kein riesen Aufwand. Zum editieren von Dateien empfehle ich auf jeden Fall Notepad++.

"Mit dem Browser zur install.php navigieren" – auch nicht schlecht, da diese nicht im root Verzeichnis liegt kann ich erstmal schaun wo die ist, zum Glück gibts bei WP nicht ganz so viele Ordner.
Ein paar Sachen angeben, Admin Konto erstellen. Kurz darauf ist die Installation durch.

Erste Amtshandlung, wie immer, ein Blick ins Admin Panel…bzw. "Dashboard" wie es bei WP genannt wird. Schön aufgeräumt und zweckmässig. Gefällt mir gut.

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Also direkt einen weiteren Account erstellen, für mich persönlich. Ich mach das immer so, dass ich einen separaten Admin Account habe, da ich dann mit meinem pers. Account auch mal bei Problemen mit der Seite eine andere Nutzergruppe joinen kann.

Die Installation von Themes und Plugins gestaltet sich, wie erwartet modern. Man muss nichts mehr runterladen um es dann mit einem FTP-Client wieder auf den Webspace zu schieben. WP zieht diese Inhalte direkt von den entsprechenden Servern. Nice! Ich habe mich für das "Suffusion" Theme entschieden, das schien mir sehr ausgereift zu sein und hat drölfzig Einstellmöglichkeiten, die ich mir alle noch ansehen muss.

Nun möchte ich aber auch mal einen Beitrag schreiben, schliesslich ist dies WordPress´ Kernkompetenz, nicht wahr? Aber dabei gerate ich dann schon ins stocken. Kein WYSIWYG Editor zu sehen und weiße Schrift auf weißem Hintergrund? Der WYSIWYG Editor (TinyMCE) funktioniert nicht. War ich das? Also nochmal das originale Theme aktiviert. Bringt aber auch nicht viel.
Etwa eine halbe Stunde  nach der Installation diverser Editoren, Durchforstung einiger Foren und Überprüfung der php.ini bin ich ratlos. Klappt alles nicht. Doch dann finde ich in einem Forum den entscheidenden Hinweis und installiere "Use Google Libraries". Endlich, es geht!

Nachdem ich ein bisschen mit den CSS Einstellungen rumgespielt habe und mir einige der Einstellmöglichkeiten angesehen habe bin ich auf die glorreiche Idee gekommen, dass ich gerne den Autoren Avatar in den Meta Daten eines Beitrages sehen möchte, warum auch immer… Jedenfalls hat mich dieser Gedankenblitz für ein paar Stunden auf Trab gehalten. Zuerst einmal musste ich raffen, dass WP gar keine lokalen Avatare hat, sondern auf Gravatar basiert. Naja mir solls egal sein. Zwar kann man per Plugin Gravatar umgehen, aber fürs Erste lass ich es mal so. Wie gesagt, Avatar neben dem Beitrag… schlechet Idee 😉 Dennoch hab ich es am Ende geschafft. Wer es wissen will: Unter Design->Editor die pullout.php suchen. Dort muss nun an der richtigen Stelle echo get_avatar( get_the_author_email(), '60' ); (wobei 60 die Grösse des Avatars in Pixeln ist, kann also beliebig angepasst werden)…und schon gehts. Falls die Frage aufkommen sollte (und ich würde sie auch stellen), wo denn diese richtige Stelle ist, so darf dies als letztes Geheimnis jeder selber herausfinden.

Bis hierher macht WP mir schon Spass. Die Einarbeitung ist intuitiv und für mich spannend. Als Blogging-CMS nicht zu überladen und alles dreht sich um die Inhalte. Ist zwar bei anderen CMS auch so, aber hier rückt das mMn noch etwas mehr in den Vordergrund. Deshalb würde ich es auch nicht als Clan-CMS empfehlen. Als Blog-CMS perfekt.

Soweit mein eister Blick auf WordPress. Ich werde mich in den kommenden Tagen weiterhin mit dem Thema befassen und so ist ein weiterer Beitrag zu diesem Thema nicht ausgeschlossen.